Schatzkarte selber machen – Anleitung & Tipps

Schatzkarte selber machen

Schatzkarten üben eine besondere Faszination auf Menschen jeden Alters aus. So sind Schatzkarten ein fester Bestandteil zahlreicher Filme und natürlich erinnern uns Schatzkarten auch heute noch an Piraten, die ihre Schätze versteckten und eine Schatzkarte anlegten, um diese wieder zu finden.

Auch wenn nur wenig bekannt ist über die Schatzkarten aus dem Goldenen Zeitalter der Piraterie, so wurde die Schatzkarte in der Welt der Literatur und des Films immer wieder aufgegriffen, um spanende Geschichten zu erzählen. Heute eigenen sich selbst erstellte Schatzkarten nicht nur als Dekoelement, sondern auch für Schnitzeljagden und andere Gelände- und Suchspiele. Doch authentisch aussehende Schatzkarten können auch Bestandteil eines Theaterstücks oder eines Spiels sein, der eigenen Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Von der Idee zum ersten Entwurf

Wer eine Schatzkarte selbst erstellen möchte, sollte sich erst einmal Zeit nehmen und einige Ideen zusammentragen. Als Inspiration können natürlich Schatzkarten aus Filmen oder Büchern dienen. Wem dies nicht ausreicht, um eigene Ideen umzusetzen, kann sich online inspirieren lassen, denn über die Bildersuche finden sich die unterschiedlichsten Schatzkarten.

Ist erst einmal klar, ob es sich um eine möglichst echt wirkende Karte handeln soll oder um eine eher kindgerechte Variante, kann ein erster grober Entwurf erstellt werden. Soll die Schatzkarte zu einer kleinen Schatzsuche verwendet werden, ist es nötig, sich die Umgebung genau anzusehen und einen Start- und einen Zielpunkt auszuwählen. Sicherlich muss das Gelände nicht genau abgemessen werden, jedoch sollten alle wichtigen Anhaltspunkte übernommen werden und möglichst klar erkennbar in die Karte eingetragen werden. Der erste grobe Entwurf hilft dabei an den eigenen Ideen weiter zu feilen, bis das grobe Gerüst steht.

Material auswählen

Eine möglichst realistisch wirkende Schatzkarte lässt sich mit möglichst altem Papier verwirklichen. Oft finden sich in alten Büchern einige Leerseiten, die sich vorsichtig mit einem Cuttermesser entfernen lassen. Alternativ kann zu einem neuwertigen, aber grobfasrigeren Papier gegriffen werden. Ist die authentische Optik nicht ganz so wichtig, kann auf normales Schreibpapier zurückgegriffen werden. Zur Erstellung authentischer Karten sollte entsprechend schwarze Tinte verwendet werden. Wer die Möglichkeit hat, sollte diese mit einer Schreibfeder aufs Papier aufgetragen werden. Auch mit Grafit lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Soll eine kindgerechte Schatzkarte gezaubert werden, darf ruhig zu bunten Farben gegriffen werden.

Papier für den typischen Schatzkartenlook bearbeiten

Um Papier einen alten Look zu verleihen empfiehlt es sich, die Ränder des Papiers mit dem Feuerzeug zu bearbeiten. Hierbei sollte das Papier immer nur punktuell behandelt werden. Beim Glimmen des Papiers lässt sich problemlos bei erreichen der gewünschten Form der Glimmvorgang unterbrechen. Im Anschluss sollte das Papier mehrfach geknüllt und wieder glatt gestrichen werden. Dies sorgt auf der einen Seite für eine ungleichmäßig wirkende Oberfläche und auf der anderen Seite wird das Papier so griffiger und fühlt sich alt an. Im Anschluss kann das Papier mit Kaffeesatz oder auch schwarzem Tee bearbeitet werden. Es reicht leicht feuchten Kaffeesatz über das Papier zu reiben.

Die Karte auf das vorbereitete Papier aufbringen

Bevor das vorbereitete Papier genutzt wird, um die gewünschte Karte aufzubringen, sollte nochmals überprüft werden, ob der Entwurf alle wichtigen Anhaltspunkte enthält. Es ist nicht nötig, sehr gut zeichnen zu können, aber dennoch sollte grob erkennbar sein, was dargestellt wird. Während für kleine Kinder grundsätzlich rein mit Bildern gearbeitet werden sollte, können Schatzkarten für ältere Kinder oder für Erwachsene natürlich auch mit kleinen Hinweisen gespickt werden.

Zum Beispiel kann eine Schrittzahl angegeben werden oder bestimmte Orte können mit ihrem Namen auf der Karte eingezeichnet werden. Wichtig ist es, auch bei der Erstellung der Karte Spaß zu haben. Perfektionismus ist hier fehl am Platz, denn denkt man an echte Piraten, hatten diese kaum künstlerische Ambitionen, sondern konzentrierten sich bei den Zeichnungen auf das Wesentliche, sodass die wichtigen bildlichen Hinweise im Fokus standen.

Schatz gut platzieren

Eine Schatzkarte macht natürlich nur dann Sinn, wenn diese auch genutzt werden muss, um den Schatz zu finden. Wird dieser zu offensichtlich platziert, fehlt die Spannung. Entsprechend sollte der Schatz gut versteckt werden und die Karte kann entsprechend auch einen kleinen Umweg enthalten. Wer die Spannung steigern möchte, kann natürlich auch weitere Hinweise verstecken, sodass mehrer kleine Schätze geborgen werden müssen, bis der große Schatz erreicht werden kann. Gerade für Kinder ist es häufig interessant immer wieder kleine Erfolgserlebnisse zu haben, denn dies führt auch dazu, dass die Schatzsuche etwas länger dauert und somit auch der Spaß am Suchen.

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